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Datça ist ein hübscher kleiner Ort
mit netten Hotels und Pensionen und einem ruhigen Hafen, wo das
Ägäische- und das
Mittelmeer sich treffen. Ungefähr 70 Kilometer westlich von
Marmaris auf der
südlichen Seite der Halbinsel von Datça gelegen, wird die kleine Stadt auf der
einen Seite vom Wasser der Ägäis und auf der anderen Seite vom Mittelmeer
umspült.
Die Strasse, die nach Datça führt, ist äusserst kurvig, wofür man
allerdings entschädigt wird durch die
unerwarteten und unglaublichen Ausblicke auf beiden Seiten. Das reflektierende Spiel der Sonnestrahlen auf der
Meeresoberfläche wird jeden begeistern.
Datça ist eine Stadt ohne Massentourismus, einer traumhafte Landschaft mit warmer
und freundlicher Unterhaltung und einem sehr gesunden Klima. Die hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit der konstanten
kühlen Brise verringert die sommerliche Hitze spürbar.
Der antike Wissenschaftler Strabon, der in dieser Region lebte, sagte einst:“ Gott schickt
seine Lieblingsdiener nach Datça auf dass sie länger leben“! Eine lokale Legende bestätigt, was Strabon geschrieben
hatte. Etwa vor 450 Jahren waren spanische Piraten, die entlang der Halbinsel
segelten und einige an Pest leidende
Matrosen an Bord hatten, in die Sarigerme
Höhle gerudert, um sich der kranken und sterbenden Matrosen zu entledigen.
Jedoch die
zum Sterben zurückgelassenen
Besatzungsmitglieder erholten sich, wohl aufgrund des starken Sauerstoffgehalts
in der Luft von Datça und überlebten alle.
Datça ist der perfekte Platz, um den Massen und dem Lärm zu entgehen.
Diejenigen, die es lieben, selbst auf Entdeckungstour zu gehen, werden
verschiedenste Landschaften mit einem Reichtum an Schönheit entdecken.
Das antike Knidos, mit seinem inneren und äusseren Hafen, kann, wie
auch die Ruinenstadt selbst, besucht werden. Datça ist berühmt für seine
Mandelplantagen, die man auf dem Weg nach Knidos sehen kann.
Einheimische stellen eine Art Dessert aus den Mandeln her,
das dann in Feigen eingefüllt und gebacken wird. Dieses Dessert gibt es wohl
nicht noch einmal auf der Welt.
Der lebendigste Teil von Datça ist sicher der Kai am Hafen. Während des
Sommers findet man ständig neue Boote hier anlegen, die nach Service für
Frischwasser, Strom und Treibstoff fragen. Neben dem Hafenbereich und entlang
der Hauptstrasse findet man gute Restaurants, eine grosse Auswahl von Cafes,
Geschäften und Bars. Der Samstag ist hier der Tag des Obst- und Gemüsemarktes,
wo die Händler der Umgebung frisches Gemüse und Obst neben einigen
handwerklichen Artikeln aus der Umgebung anbieten. Sie sollten nicht versäumen,
den traditionellen Balik-Ekmek (Fischbrötchen) Schnellimbiss in einem der
hübschen kleinen Restaurants am Wasser zu probieren.
Bereits am Ortseingang befinden sich einige traditionelle türkische Steinhäuser,
die sie, da etwa in 3 Kilometer Entfernung vom Hafen liegend, schnell mit den
öffentlichen, regulär verkehrenden Bussen erreichen können. Eine Moschee aus
seldcukischer Zeit und das Dorf Hizirsah sind nur sieben Kilometer von der Stadt
entfernt. Sie können sich auf dem Weg alte keramische Werkstätten aus dem 4.
Jahrhundert vor Christus betrachten, die dort ausgegraben wurden.
Die Halbinsel von Datça sollte nicht an einem Tag besucht werden. Es gibt eine
Vielzahl an Höhlen um die Halbinsel herum, von denen einige nur mit dem Boot
erreichbar sind. Kein Besucher wird je das ruhige Wasser in den
Höhlen und am Strand der Halbinsel von Datça vergessen und man wird diese Erinnerung
immer vor Augen haben. Datça verfügt über 13 Kilometer sandiger Strände.
Fast
alle Wassersportarten werden von den Hotels angeboten, ob Windsurfen, Segeln
oder Tauchen. Hier findet sich für jeden das Richtige. |





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