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Hamam– Türkische Badekultur

Wem nach all den Ferien-Aktivitäten Entspannung sucht, der ist in einem Hamam richtig aufgehoben. Das Hamam, oft auch Türkisches Bad bezeichnet, entspricht einem Dampfbad. Hier lässt es sich in schönem Ambiente wunderbar entspannen. Nach einem Hamam Besuch kann man auf jeden Fall behaupten, "porentief rein" zu sein.

Der Besuch eines Hamam sollte bei jedem Türkeiurlaub mit auf dem Programm stehen, denn es ist eben weit mehr als "nur" ein Bad zur Reinigung des Körpers. In Istanbul gibt es heute mehr als 100 Hamams. In den meisten Hamams wird streng nach Geschlechtern getrennt. Nur in einigen Touristenorten findet man auch Hamams, in denen das nicht mehr der Fall ist.

Der Ablauf in einem Hamam ist dreigegliedert. Man beginnt mit dem Schwitzen und Entspannen im sog. Hararet, dem Schwitzbereich. Dazu liegt man auf einem beheizten Marmorstein , dem sog. Nabelstein(Göbek Tasi). Vorher übergießt man sich mit Wasser. Durch die Wärme des Steins lockern sich die Muskeln und die Poren der Haut werden geöffnet. Als zweites folgt dann das Ganzkörper-Peeling. Dabei wird von geübten Masseuren und Masseusen mit Hilfe eines speziellen Handschuhs die Haut abgerieben und dadurch die Durchblutung angeregt. Dieser Vorgang heißt Kese. Im Anschluss daran erfolgt die Massage mit Seife.

Handtücher kann man in der Regel im Hamam ausleihen.