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Milas, bekannt für Türkische Teppiche und Antikes

Die Stadt Milas hat neben ihren bekanntenGeschäften  für Türkische Teppiche einen sehr schönen Wochenmarkt, der nicht nur Touristen einen malerischen Anblick bietet, sondern auch eine Quelle erstklassiger und preiswerter Olivenöle ist. (Die Umgebung ist ein bekanntes Olivengebiet). Sehenswert sind neben alten türkischen Häusern, Handwerkerläden und Karawansereien zwei Moscheen aus dem 14. Jahrhundert, eine davon mit Giebelminarett (Orhan Bey Camii, 1330), ein römisches Grabmal und ein archäologisches Museum mit Stücken aus vorklassischer, klassischer, hellenistischer, römischer, byzantinischer und osmanischer Zeit.

Das antike Mylasa war eine der wichtigsten Städte im Inland von Karien. Es gehörte im 5. Jahrhundert v. Chr. kurzzeitig zum Attischen Seebund und war im 4. Jahrhundert der karischen Herrscher aus der Dynastie der Hekatomniden, bevor Mausolos seinen Sitz um 360 v. Chr. nach Halikarnassos, dem heuttigen Bodrum verlegte. In hellenistischer Zeit gehörte Mylasa nacheinander zu verschiedenen Reichen. Während des Einfalls der Parther 40 v. Chr. wurde es schwer verwüstet und hatte während der römischen Kaiserzeit keine grosse Bedeutung mehr, auch wenn es in der Spätantike Sitz eines christlichen Bischofs wurde.

Sehenswert in der Umgebung sind Labranda, eine alte Kultstätte in den Bergen, Euromos nahe der Strasse nach Selimiye in einem Olivenhain gelegen - einer der besterhaltenen Tempel in weiter Umgebung (die Hälfte der einst 32 korinthischen Säulen stehen noch), sowie am Ostrand des Ortes auf einem Vulkankegel Peçinkale, Burg eines vorosmanischen Clans, der einst Südwestanatolien beherrschte.

Etwas weiter in Richtung Izmir liegen der
Bafasee und das Latmosgebirge mit zahlreichen, aber teilweise nicht ganz leicht zu findenden Sehenswürdigkeiten.
 

Gasse in Milas

Euromos Tempel bei Milas

Grabmal in Milas

Pelikane bei  Milas