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Die Thermalbäder von Sultaniye

Die Geschichte der Thermalquellen von Sultaniye, die süd-westlich vom Köyceğiz-See an den Ausläufern des Berges Ölmez liegen, reicht bis in die Antike zurück. Man weiß heute, dass die Quellen um das Jahr 100 vor Christus - damals von den Kauniern - benutzt wurden. Zu Zeiten der Byzantiner wurden die Bäder weiter ausgebaut.

Beherbergungsbetriebe wurden hier gebaut, die heute im
Köyceğiz - See versunken sind. Zu römischer Zeit wurde hier ein gut eingerichtetes Spital gebaut. Den historischen Quellen zufolge, stand beim Eingang des Spitals der Satz: "Um der Götter willen darf der Tod hier nicht eintreten". Der Name des Berges Ölmez ("Der Unsterbliche") ist auf diese Geschichte zurückzuführen. Das Thermalwasser soll seine Heilwirkung bei verschiedenen Krankheiten wie z.B.: Harnleiterentzündungen, Rheuma, Nierenerkrankungen und Kreislaufstörungen, bei neurotischen Krankheiten, Hautkrankheiten und bei Frauenkrankheiten bewiesen haben.

Das Wasser der Thermalquellen von Sultaniye enthält Kalziumchlorid, Kalziumsulfat, Kalziumschwefel, Bromid, Radon und einige leicht radioaktive Elemente. Das Wasser ist ca. 39º C. warm. Das Thermalwasser der Sultaniye Quellen enthält unter den Thermalquellen der Türkei den höchsten Anteil an radioaktiven Bestandteilen. Durch diesen hohen Anteil besitzen diese Quellen eine natürliche Heilwirkung. Man sagt, dass sogar Bettlägerige oder Schwerkranke, die zur Heilung hierher gebracht worden waren, diesen Ort nach der Behandlung an der natürlichen Quelle ganz geheilt verließen und  teilweise ohne Hilfe wieder alleine gehen konnten. Die Thermalquellen in Sultaniye erreichen Sie entweder mit einer Bootsfahrt von
Dalyan oder auch Köyceğiz oder über eine recht lange, schmale Fahrstraße von Köyceğiz.
Thermalbad von Sultaniye bei Köycegiz

Thermalbecken von Sultaniye bei Köycegiz

Thermalbäder von Sultaniye bei Köycegiz

Aussenansicht Thermalbad von Sultaniye bei Köycegiz